Zeitschrift für die Welt der Türken / Journal of World of Turks, Vol 7, No 3 (2015)

Font Size:  Small  Medium  Large

Eine Analyse der Faktoren, die Erfolge der Grundschüler mit türkischer Migrationshintergrund in Deutschland beeinflussen: Meinungen der Erziehungsberechtigten

Gülsün ŞAHAN

Abstract


Im Jahr 1961 sind hunderttausende türkische Gastarbeiter mit dem Anwerbeabkommen, das zwischen Deutschland und der Türkei abgeschlossen wurde, nach Deutschland eingewandert. Ab 1974 haben diese Arbeiter mit dem Gesetz der Familienzusammenführung ihre Ehegatten und Kinder mit nach Deutschland gebracht. Anfangs wurde angenommen, dass sie wieder in ihre Heimat zurückkehren würden, doch sie beschlossen sich dauerhaft in Deutschland zu bleiben und gestalteten ihr neues Leben in Deutschland. Die Kinder sprechen zu Hause Türkisch und lernen in den Schulen ihre Zweitsprache Deutsch. Durch die Orientierung besuchen sie Ende der vierten Klasse die Sekundarstufen. Die Kinder, die die deutsche Sprache sehr gut beherrschen können, bekommen die Möglichkeit eine Sekundarschule zu besuchen, die ihnen später das Studium an einer Universität ermöglicht. Doch vielen Migrantenkinder bleibt die Möglichkeit ihre Bildungen an Berufsschulen fortzuführen.
Das Ziel der Arbeit ist es, nach den Meinungen der Erziehungsberechtigten, festzustellen welche Faktoren die Erfolge der türkischen Grundschüler beeinflussen. Auch ist das Ziel für die Erhöhung ihrer akademischen Erfolge einige Vorschläge zu entwickeln. Bei dieser Arbeit wurde die qualitative Forschungsmethode gewählt und die Forschungsdaten mit einer Umfrageform eingesammelt. Die Forschungsgruppe wurde aus insgesamt 18 Erziehungsberechtigten in Karlsruhe und Freiburg im Bundesland Baden-Württemberg mit der "maximale Probenaufnahmemethode" festgestellt. Die Analyse der Daten erfolgte durch die "Inhaltsanalyse".


After the agreement signed between Germany and Turkey in 1961, hundreds of thousands of Turkish nationals immigrated to Germany as guest workers. Since1974, these guest workers bring their spouses and children to Germany as well under the family reunification law. While at first it was thought that the workers would return to their home countries, they settled in Germany where they established a new living space. These workers' children speak Turkish at home while learning German as second language in pre-primary school. In accordance with the guidance given at the end of four years of primary education, they continue to secondary school. While the children who learn German well have a chance to upon successful completion of which they can qualify for higher education, many immigrant children have to continue vocational education schools. The aim of this work is to determine the factors which Influence success of the Turkish primary school students based on parents' opinion and develop recommendations to increase these children's academic successes. In this work the qualitative research method is used and the research data collected with a semi-structured survey form. The study group is chosen by using "Maximum Sampling Method" and is composed of a total of 18 Parents in Karlsruhe and Freiburg in Baden Württemberg region. "Content Analysis" has been carried out to analyze the data.


Full Text » Tam Metin » Vollständiger Text: PDF